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Fujitsu Cloud Technologies wollte das Wissen und die Erfahrung der eigenen Entwicklungs- und Betriebsteams projektübergreifend nutzbar machen.
Seit Fujitsu Cloud Technologies GitLab als integrierte DevOps-Plattform für Source Code Management (SCM) und Continuous Integration (CI) nutzt, haben sich Effizienz und Qualität deutlich verbessert.
GitLab ist aus unserer Sicht das richtige Werkzeug, um DevOps in der japanischen Geschäftspraxis umzusetzen.
Fujitsu Cloud Technologies bietet über 8.000 Kunden Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS) an. Seit 2010 betreibt das Unternehmen NIFCLOUD, eine in Japan entwickelte Public Cloud auf Basis moderner Technologie. Mit verlässlichen Cloud-Diensten, die allen offenstehen, will Fujitsu Cloud Technologies zu einer nachhaltigen Gesellschaft beitragen. Erklärtes Ziel ist es, mit japanischer Qualität zur "Nummer 1 unter den Enterprise-Clouds" zu werden.
Vor GitLab hatte jedes Projekt sein eigenes Verwaltungstool für Git und SVN. In der japanischen Geschäftspraxis ist es üblich, Fachkräfte für Entwicklung und Betrieb projektbezogen von außen hinzuzuziehen. Allerdings lassen sich die Berechtigungen für die Zusammenarbeit mit internen Engineers nur schwer so verwalten, wie DevOps es erfordert. "Mir ging es darum, das Wissen und die Erfahrung unserer internen Entwicklungs- und Betriebsteams über Projektgrenzen hinweg nutzbar zu machen", sagt Yuichi Saotome, Principal Engineer, Cloud Infra Division bei Fujitsu Cloud Technologies.
Weil sich die Berechtigungen nicht sauber verwalten ließen, sind projektweise unterschiedliche Tools zum Einsatz gekommen, und das Know-how blieb in einzelnen Teams stecken. Je nach Team kamen wahllos andere Werkzeuge hinzu, und was für die Serviceentwicklung nötig war, lag über sie verstreut. Projektbezogen im Einsatz waren unter anderem:
Ab etwa 2014 ist der Wunsch gewachsen, die verschiedenen Versionsverwaltungen auf Git zu vereinheitlichen. Es gab zahlreiche Systeme, doch Git hat den Großteil der Anforderungen abgedeckt. Oberste Priorität hatte für Saotome und sein Team die Möglichkeit, Freigaben im Einklang mit der japanischen Geschäftspraxis zu steuern. An zweiter Stelle stand eine vollständige DevOps-Umgebung aus einer Hand. "Uns war klar, dass eine Kombination aus vielen Tools sehr ineffizient wäre. Deshalb haben wir ein Tool gesucht, das alles vereint, was wir damals brauchten: Issue-Management, Fortschrittsverfolgung, Code-Management, CI und CD", so Saotome.
Zunächst hat ein kleines Team GitLab eingeführt, danach hat sich die Nutzung schrittweise ausgeweitet. 2016 war GitLab bereits im gesamten Unternehmen im Einsatz. Da sich die Plattform teamübergreifend nutzen lässt, ist im ganzen Unternehmen gemeinsames Know-how entstanden.
"Bei uns arbeiten alle mit GitLab: sämtliche Beschäftigten, auch ohne technischen Hintergrund, und die externen Engineers", so Saotome. Die Teams melden zurück, GitLab habe das Projektmanagement nicht nur in der Entwicklung verankert, sondern auch im Betrieb, im Design und im Vertrieb, und so den Austausch von Know-how erleichtert.
Dank des "hervorragenden" Berechtigungsmanagements von GitLab können interne Engineers DevOps in jedem beliebigen Projekt umsetzen. Externe Engineers erhalten projektbezogene Berechtigungen und arbeiten dort ebenso nach DevOps-Prinzipien. Weil interne und externe Berechtigungen nebeneinander bestehen, lässt sich Know-how leichter teilen, ohne Sorge vor Informationsabfluss und ohne Barrieren zwischen innen und außen. Zudem haben die Diff-Funktion für Bilder und die Web IDE auch Beschäftigten ohne technischen Hintergrund den Einstieg erleichtert und das Einsatzspektrum erweitert.
Zu den ersten Erfolgen nach der Einführung gehörte die Migration der Git-Repositories, die zuvor über verschiedene Projektmanagement-Tools verstreut waren. Darüber hinaus hat der Wirtschaftsprüfer von Fujitsu den GitLab-basierten Betriebsablauf als "hervorragenden Workflow, der das Risikomanagement berücksichtigt", gelobt.
Mit GitLab SCM haben sich Effizienz und Qualität deutlich verbessert. Früher dauerte ein Entwicklungszyklus für dasselbe Team bis zu sechs Monate, heute sind Releases teils schon nach wenigen Tagen möglich. Auch auf die monatlichen GitLab-Releases verlässt sich das Team. "Wir freuen uns jeden Monat auf die neuen GitLab-Funktionen", sagt Saotome.
Weil Fehler früher im Lebenszyklus auffallen, kann das Team mehr ausliefern. "Die Qualitätstests kurz vor dem Release laufen reibungslos, sodass wir Release-Termine halten und das Marketing wie geplant umsetzen können", so Saotome. Zur Validierung nutzt das Team neben GitLab CI das interne Tool vCell, das eine kleine virtualisierte Infrastruktur nachbildet.
Mit GitLab CI können die Teams kleine Entwicklungseinheiten schnell deployen, etwa per Blue-Green-Deployment. Früher lagen bis zu sechs Monate zwischen zwei Deployments, die jeweils rund einen Tag dauerten. Heute deployen die Teams im besten Fall alle paar Wochen, und ein Deployment dauert rund fünf Minuten.
Slack, Jenkins, Prometheus und Redmine sind direkt an GitLab angebunden. Dadurch laufen Issue-Management, Fortschrittsverfolgung, Code-Management, CI und CD heute einheitlich ab. Früher hatte jedes Team dafür eigene Abläufe. Mit der DevOps-Plattform von GitLab können die Teams nun "Personal flexibel einsetzen, und neue Mitglieder können sofort einsteigen", so Saotome.
Alle Informationen und Personen, die an der Fallstudie beteiligt waren, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell.