Veröffentlicht am: 10. September 2026
6 Minuten Lesezeit
Wie GitLab-Nutzer(innen) mit uns zusammengearbeitet haben, um in der ersten Jahreshälfte 2026 praktische Produktverbesserungen zu entwickeln.

GitLab-Nutzer(innen) kennen aus erster Hand die Workflows, die sie verbessern möchten. Über das Co-Create-Programm arbeiten sie direkt mit uns zusammen, um Produktverbesserungen zu entwerfen, zu bauen und auszuliefern, von denen mehr Teams profitieren.
In der ersten Jahreshälfte 2026 haben unsere Nutzer(innen) uns dabei geholfen, APIs zu erweitern, CI/CD-Funktionen hinzuzufügen und die Sprachunterstützung für KI-gestütztes Codeverständnis auszubauen. Außerdem haben sie Sicherheitskontrollen gestärkt, Integrationen flexibler gemacht und GitLab einfacher nutzbar und verständlicher gemacht.
Co-Create führt Kund(inn)en direkt von einer Herausforderung aus der Praxis zu einer Produktverbesserung. Kund(inn)en arbeiten mit uns an Problem und Lösung und helfen, die Änderung auszuliefern. Anders als ein reines Feedback-Modell bringt dieser Ansatz echten Workflow-Kontext in die Produktentwicklung ein. Das verkürzt den Weg vom Bedarf zum Mehrwert und hilft gleichzeitig, Verbesserungen unter realen Bedingungen zu validieren und ihren Nutzen auf mehr GitLab-Nutzer(innen) auszuweiten.
"Vor über zehn Jahren haben wir angefangen, code.siemens.com aufzubauen, unsere interne Coding-Plattform auf Basis von GitLab. Heute wird sie von knapp 100.000 Menschen genutzt. Wir haben die Plattform mit einem kleinen Team betrieben und skaliert, stets nach der Philosophie 'für Entwickler, von Entwicklern'. Wir haben gemeinsam Hunderte Funktionen entwickelt, etwa signierte x509/GPG-Commits, geschützte Container und Pakete sowie Projekt- und Social-Features wie das Folgen von Nutzer(inne)n. Dadurch konnten wir die Sicherheits- und Kollaborationskultur in der Größenordnung von Siemens stärken."
– Roger Meier, Distinguished Engineer, Siemens
Manche der besten Produktverbesserungen beginnen mit einem konkreten Bedarf aus der Praxis.
GitLab-Mitwirkende halfen uns, die folgenden Bedarfe anzugehen:
Das sind ganz unterschiedliche Probleme, doch sie haben etwas gemeinsam. Sie sind konkret genug, um sie zu lösen, und wichtig genug, damit die Lösung mehr Menschen hilft als nur der Person, die sie ursprünglich aufgeworfen hat.
In der ersten Jahreshälfte 2026 haben mehr als 650 Mitwirkende 4.874 Produktverbesserungen in mehr als 100 Produktgruppen umgesetzt. Diese Änderungen umfassten Arbeit am Produkt selbst und am CI/CD-Katalog. Wichtiger als die Zahl ist, was diese Änderungen für Nutzer(innen) möglich gemacht haben.
GitLab-Nutzer(innen) halfen uns, mehr Wege zu schaffen, damit Teams GitLab mit ihren bestehenden Tools und Workflows verbinden können.
Die neue User Applications REST API lässt Teams nutzereigene OAuth-Anwendungen programmatisch erstellen, ansehen, aktualisieren und löschen. Das gibt Teams einen sichereren Weg, Anwendungen für Workflows wie das dynamische Bereitstellen und Entfernen von Review-Apps zu verwalten, ohne auf Wildcard-Redirect-URIs angewiesen zu sein.
GitLab-Nutzer(innen) fügten der Token Information API außerdem Unterstützung für SCIM-Token hinzu. Identity- und Access-Management-Systeme können SCIM-Token jetzt über dieselbe API erkennen, die auch für andere GitLab-Token genutzt wird. Das erleichtert den Aufbau präziser Automatisierung rund um Token-Inventar und -Governance.
Die neuen vordefinierten Variablen CI_TRACEPARENT und CI_TRACESTATE bringen W3C Trace Context in CI/CD-Jobs. Teams können jetzt Traces über übergeordnete und untergeordnete Pipelines hinweg korrelieren und Arbeit über verteilte Systeme hinweg verfolgen. Das erleichtert das Verständnis dafür, wie sich Delivery-Workflows durchgängig verhalten.
Diese Verbesserungen geben Teams mehr Kontrolle über Integrationen, machen Automatisierung leistungsfähiger und helfen ihnen, GitLab als Teil eines größeren Engineering-Systems zu betreiben.
Über Co-Create halfen unsere Nutzer(innen) uns außerdem, die Kontrollen auszubauen, mit denen Teams Code schützen und Delivery in großem Umfang steuern.
Ein Team arbeitete mit uns zusammen, um eine Einstellung hinzuzufügen, mit der sich Secret Push Protection instanzweit erzwingen lässt. Administrator(inn)en können die Funktion jetzt für alle Projekte verpflichtend aktivieren. Das gibt Sicherheitsteams eine einheitliche Möglichkeit, die Kontrolle instanzweit anzuwenden.
Ein weiterer Mitwirkender implementierte konfigurierbare Limits für Merge-Train-Pipelines. Teams können jetzt Limits festlegen, die zu ihrem Plan und ihrer Kapazität passen. Das gibt Organisationen mit hochvolumigen Entwicklungsworkflows mehr Kontrolle darüber, wie Änderungen durch Validierung und Merge laufen.
GitLab-Nutzer(innen) halfen uns außerdem, die REST API für Terraform-State-Schutzregeln zu vervollständigen. Teams können Schutzregeln programmatisch abrufen, erstellen, aktualisieren und löschen. Das erleichtert es, Infrastructure-as-Code-Governance projektübergreifend konsistent anzuwenden.
Diese Ergebnisse geben Teams mehr Kontrolle über Sicherheit und Delivery, ohne dass jedes Projekt manuell verwaltet werden muss.
GitLab-Nutzer(innen) halfen uns außerdem, GitLabs Verständnis- und Anzeigemöglichkeiten zu erweitern.
Ein Mitwirkender fügte GitLab Orbit Unterstützung für Scala hinzu. Orbit indexiert die eigene GitLab-Instanz und stellt den Software-Lebenszyklus als abfragbaren Property-Graph dar. Scala-Repositories können jetzt Code-Graph-Definitionen für Klassen, Traits, Objekte, Funktionen und Values erzeugen, was GitLab Duo nützlichen Kontext für die Arbeit mit Scala-Codebasen gibt.
Ein weiterer Mitwirkender ergänzte Container-Image-Indizes um Angaben zu unterstützten Plattformen. Teams sehen jetzt direkt in der Container Registry, welche Betriebssysteme und Architekturen ein Image unterstützt. Das erleichtert die Auswahl des passenden Images für eine Zielumgebung.
Diese Verbesserungen erweitern die Bandbreite der Codebasen, die GitLab verstehen kann, und geben Teams klarere Informationen, wenn sie Software auswählen, konfigurieren und betreiben.
Unsere Mitwirkenden verbessern auch die Details, die darüber entscheiden, ob eine Funktion unter realen Bedingungen verständlich und zugänglich ist.
Sie halfen uns, die API-Dokumentation zu verbessern, indem sie die Tier-Angaben für Merge-Request-Approval-Endpunkte klarer machten. Entwickler(innen) können jetzt unterscheiden, welche Endpunkte im Free-Tier verfügbar sind, und die passende API ohne Ausprobieren auswählen.
GitLab-Nutzer(innen) verbesserten außerdem, wie sich GitLab navigieren und lesen lässt. Beispiele sind Unterstützung für nicht-lateinische Heading-Slugs in Nicht-Markdown-Markup, aussagekräftigerer Alternativtext für Diagramme, eine klarere Erklärung des Punkt-Tastenkürzels zum Öffnen der Web IDE sowie eine PDF-Exportoption für Markdown-Dateien.
Jede Verbesserung beseitigt eine andere Art von Reibungspunkt. Nutzer(innen) finden den richtigen Abschnitt eines Dokuments, wer einen Screenreader nutzt, erhält nützlichen Kontext, neue Nutzer(innen) entdecken ein Tastenkürzel, und ein Team teilt Installationsanweisungen, ohne eine zweite Kopie außerhalb des Repositorys zu pflegen.
Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit sind nicht von der Produktqualität zu trennen. Sie sind Produktqualität, gemessen daran, ob mehr Menschen denselben Workflow verstehen, navigieren und erfolgreich nutzen können.
Produktänderungen sind nur eine Form der Zusammenarbeit. Die Contributor Platform unterstützt außerdem Dokumentation, Übersetzung, Projektvorlagen, Diskussionen und Events. Übersetzung ist ein unmittelbares Produktergebnis: Menschen helfen dabei, GitLab in mehr Sprachen verfügbar zu machen, und geprüfte Übersetzungen können in künftige GitLab-Releases einfließen. Diese Wege erleichtern es, GitLab zu verbessern, zu verstehen und zu nutzen.
Co-Create kann viele Formen annehmen.
Der gemeinsame Nenner ist die geteilte Wirkung auf das Produkt. Es beginnt mit einem echten Bedarf und endet mit einer klareren, sichereren, schnelleren oder leistungsfähigeren Erfahrung für andere GitLab-Nutzer(innen).
Wer eine Idee hat, wie sich GitLab verbessern lässt, kann aktiv werden und die Lösung gemeinsam mit uns entwickeln. Wer keine konkrete Idee hat, aber GitLab für alle verbessern möchte, kann sich ein bestehendes Issue vornehmen und uns beim Lösen helfen.
Co-Create unterstützt unterschiedliche Wege der Zusammenarbeit.
Der Weg kann unterschiedlich sein. Entscheidend ist das Ergebnis.
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